2 | 3. Dokumentation leicht gemacht
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Beobachten ist gut – festhalten ist besser
Gerade bei chronischen Wunden zählt jeder kleine Fortschritt – oder jede Verschlechterung.
Wenn Beobachtungen regelmäßig notiert werden, können Pflegekräfte oder Ärzt:innen gezielter reagieren.
Das geht ganz einfach – und auch ohne Vorkenntnisse.
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Was sollte dokumentiert werden?
Datum & Uhrzeit der Beobachtung
Wundgröße & -tiefe – sichtbar verändert?
Farbe & Zustand der Wunde
Flüssigkeit (Nässen) – wie viel, welche Farbe, Geruch?
Verbandwechsel – wann, wie, Reaktion der Haut?
Schmerzen oder andere Auffälligkeiten
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So klappt die Dokumentation
einfaches Pflegeheft oder Notizbuch nutzen
täglich kurz stichpunktartig eintragen
bei Bedarf Fotos machen (nach RĂĽcksprache mit Pflegefachkraft)
wichtige Beobachtungen weitergeben (z. B. an Pflegedienst, Hausarzt)
keine Sorge: Perfektion ist nicht nötig – Regelmäßigkeit zählt
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Aufgepasst:
Viele dieser Aufgaben entstehen im Alltag „nebenbei“ – ohne dass man sie sofort als Pflege erkennt.
