2 | 1. Warum Beobachtung so wichtig ist

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Wer genau hinschaut – kann viel bewirken

Chronische Wunden verĂ€ndern sich langsam – manchmal ĂŒber Tage.
Pflegende Angehörige sehen ihre Liebsten tĂ€glich – sie sind oft die Ersten, die etwas bemerken.
RegelmĂ€ĂŸiges Beobachten hilft, rechtzeitig zu reagieren und die Heilung zu unterstĂŒtzen.

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Was sollte regelmĂ€ĂŸig beobachtet werden?

GrĂ¶ĂŸe & Tiefe der Wunde â€“ verĂ€ndert sie sich sichtbar?

Farbe der WundflĂ€che â€“ z. B. rosa (heilend), gelblich (Belag), schwarz (abgestorben)

Austritt von FlĂŒssigkeit â€“ wie viel, welche Farbe, Geruch?

Haut rund um die Wunde â€“ gerötet, warm, geschwollen?

Schmerzen â€“ neu, stĂ€rker, anders als zuvor?

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Was kann ich im Alltag tun?


tÀglich beim Waschen oder Lagern auf VerÀnderungen achten

Beobachtungen stichpunktartig notieren (z. B. im Pflegeheft)

auf neue oder stÀrkere Beschwerden reagieren

andere Bezugspersonen mit einbeziehen („Ist dir auch etwas aufgefallen?“)

bei Unsicherheit frĂŒhzeitig eine Pflegekraft kontaktieren

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Aufgepasst:

Lieber einmal zu frĂŒh reagieren – als zu spĂ€t.