5 | 1. Belastung für Angehörige erkennen
😓
Mittragen – aber nicht daran zerbrechen
Inkontinenz belastet nicht nur Betroffene – sondern auch Angehörige und Pflegende.
Waschen, Wechseln, Geruch, Scham – das alles kann im Alltag emotional und körperlich sehr herausfordernd sein.
Wichtig ist: Wer hilft, darf auch für sich
✅
Typische Belastungen erkennen:
Ekelgefühle oder Erschöpfung – nicht ungewöhnlich
Tabus & Sprachlosigkeit – „Wie soll ich das ansprechen?“
Überforderung durch Dauerpflege
Verlust der Rollenverteilung – z. B. als Kind, Partner:in
eigene Scham oder Schuldgefühl
💡
Erste Hilfe für Helfende:
sich eingestehen: „Das ist nicht einfach.“
Aufgaben aufteilen, Hilfe annehmen
nicht alles mit sich allein ausmachen – reden hilft
überlegen: Pflegedienst für Intimpflege dazuholen?
📌
Beispiel aus dem Alltag:
Herr Römer pflegte seine Frau – bis er nicht mehr schlafen konnte.
Ein Gespräch mit der Pflegeberatung half ihm, einen Dienst für die Morgenpflege zu organisieren. Jetzt kann er wieder Kraft schöpfen
