5 | 5. Umgang mit Inkontinenz
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Wenn die Kontrolle nachlässt – nicht das Selbstwertgefühl verlieren
Inkontinenz ist keine Seltenheit – besonders bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen.
Doch das Thema ist oft schambehaftet.
Ein offener, respektvoller Umgang hilft beiden Seiten: Betroffene behalten ihre Würde, Pflegende gewinnen Sicherheit.
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Was bei Inkontinenz häufig passiert:
Sehr schambehaftet!
Verunsicherung beim Verlassen des Hauses
Rückzug oder Ablehnung von Hilfe
Hautprobleme oder wunde Stellen
Unruhe und Angst – besonders bei Demenz
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Was Sie konkret tun können:
Hilfsmittel nutzen: Einlagen, Windelhosen, Inkontinenzunterlagen
Nach jedem Vorfall: sanfte Reinigung, gute Hautpflege
Matratze schützen: Einmalauflagen oder wasserdichte Bezüge
Arzt oder Pflegeberatung einbeziehen: Ursachen klären, passende Hilfen finden
Hilfmittel sind auf Rezept kostenfrei!
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Beispiel aus dem Alltag:
Frau Albrecht verliert manchmal unbemerkt Urin. Ihre Tochter bemerkt, dass sie unruhiger wird und sich zurückzieht.
In einem ruhigen Moment spricht sie es vorsichtig an. Gemeinsam finden sie passende Einlagen.
Seitdem ist die Stimmung entspannter, und Frau Albrecht bewegt sich wieder freier in der Wohnung und geht auch raus.
