7 | 1. Pflege fordert und Pausen schützen
❤
Wer viel gibt – muss sich selbst bewahren
Pflege bedeutet Verantwortung, Nähe – und oft ein hohes Maß an Belastung.
Viele Pflegende geben täglich alles: für ihre Angehörigen, Nachbarn oder Freund:innen.
Doch dauerhaft gut pflegen kann nur, wer sich selbst nicht vergisst.
⚠
Warnzeichen für Überforderung:
ständige Erschöpfung, Schlafprobleme
Gereiztheit, Rückzug, Schuldgefühle
körperliche Beschwerden (z. B. Rücken, Kopf, Magen)
das Gefühl: „Ich darf keine Pause machen“
Pausen sind kein Luxus – sie sind notwendig.
✅
So gelingen kleine Auszeiten im Alltag:
feste Zeiten eintragen (z. B. täglich 15 Minuten nach dem Mittagessen)
kleine Rituale: Kaffee, Musik, Natur, Atemübungen
Entlastung einplanen: mit Hilfe von Familie, Nachbarn, Pflegedienst
sich erlauben: Pause machen ist ein Akt der Fürsorge – auch für sich selbst
📌
Beispiel aus dem Alltag:
Herr Baum nutzt jeden Dienstag, wenn der Pflegedienst kommt, für sich: Spaziergang, Freund treffen, Musik hören.
Diese Zeit trägt ihn durch die Woche.
