6 | 3. Lungenentzündung vorbeugen
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Tief durchatmen – damit es gar nicht erst kritisch wird
Pflegebedürftige Menschen bewegen sich oft wenig, atmen flach oder sprechen kaum.
Die Folge: Die Lunge wird nicht richtig belüftet – Schleim bleibt liegen, Bakterien vermehren sich.
So kann eine Lungenentzündung (Pneumonie) entstehen – oft unbemerkt und gefährlich..
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Typische Warnzeichen:
Schnelle, flache oder angestrengte Atmung
Husten oder vermehrtes Räuspern
Fieber, Verwirrtheit oder Schwäche
feuchte Atemgeräusche,
besonders beim Liegen
Appetitlosigkeit, Abgeschlagenheit
Besonders bei bettlägerigen Personen regelmäßig auf die Atmung achten!
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So beugen Sie einer Lungenentzündung vor:
Frische Luft regelmäßig ins Zimmer lassen
Sprechen, singen oder summen fördert die Atemtiefe
Atemübungen mit Strohhalm, Luftballon oder Wasserflasche
Lagerung mit Oberkörperhochlagerung (z. B. im Pflegebett)
Kleine Bewegungen aktivieren den Brustkorb
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Beispiel aus dem Alltag:
Frau Ritter hatte früher oft Bronchitis. Seit sie weniger spricht und viel liegt, achtet ihre Enkelin täglich auf Atemübungen: Sie pustet mit ihr gegen einen Trinkhalm in ein Glas Wasser
– mit kleinen Bläschen. Dazu singt sie bekannte Lieder. Seitdem hustet Frau Ritter aktiver – und ist stabil geblieben.
