6 | 2. Druckstellen (Dekubitus) vermeiden
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Wenn Liegen zum Risiko wird
Druckstellen (auch: „Dekubitus“) entstehen, wenn ein Körperteil zu lange auf einer Stelle liegt oder sitzt.
Die Durchblutung wird gestört, Gewebe stirbt ab – das kann zu schmerzhaften Wunden und gefährlichen
Infektionen führen. Aber: Mit wenig Aufwand kann man sehr viel vorbeugen.
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Typische Aufgaben in der häuslichen Pflege:
Unterstützung beim Waschen, Anziehen, Toilettengang
Hilfe beim Essen, Trinken und Bewegen
Medikamente geben, Arzttermine organisieren
Wundversorgung, Lagerung, Dokumentation
Emotionale Begleitung: Zuhören, Dasein, Mut machen
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So beugen Sie Druckstellen vor:
Alle 2–3 Stunden die Liegeposition wechseln
Haut sauber und trocken halten
Weiche Hilfsmittel: Lagerungskissen, Fersenfreilagerung
Pflege – keine einmassierenden Cremes auf empfindlicher Haut
Auch kleine Bewegungen im Bett helfen (z. B. Füße kreisen, Becken kippen)
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Beispiel aus dem Alltag:
Herr Bender liegt seit seiner OP viel im Bett. Seine Tochter achtet darauf, ihn regelmäßig umzubetten – immer in leicht veränderte Seitenlagen. Zusätzlich nutzt sie ein weiches Kissen unter den Knien und eine Fersenrolle.
Beim täglichen Waschen kontrolliert sie die Haut. Bis heute: keine einzige Druckstelle.
