3 | 6. Bewegungsübungen im Alltag
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Bewegung fördern heißt nicht Sport machen
Auch wer bettlägerig ist oder sich nur eingeschränkt bewegen kann, sollte aktiv bleiben – im Rahmen der eigenen Möglichkeiten.
Schon kleine, regelmäßige Übungen fördern die Gesundheit: Sie verbessern die Durchblutung, halten Gelenke beweglich und stärken das Wohlbefinden.
Wichtig ist: Bewegung darf leicht sein, Freude machen – und muss nicht perfekt ausgeführt werden.
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Einfache Übungen
– ohne Geräte, überall machbar:
- Arme nach oben strecken
- Arme kreisen
- Zehen wackeln
- Füße kreisen
- Beine leicht anheben (so weit es geht)
- Schultern heben und senken
- Hände öffnen, schließen, kreisen
- Rumpf leicht zur Seite neigen
- Gewicht verlagern
- kleine Schrittbewegungen
- Fersen heben und senken
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Motivation mit Musik & Ritualen
Lieblingsmusik einschalten
Gemeinsam mitzählen oder Bewegungen benennen
Übung als festen Tagespunkt einplanen „Nach dem Frühstück bewegen wir uns 5 Minuten.“
Am besten: täglich 5–10 Minuten – immer zur gleichen Tageszeit
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Beispiel aus dem Alltag:
Frau Nowak ist 89 und verbringt viel Zeit im Bett. Nach dem Frühstück macht sie mit ihrer Tochter täglich drei kleine Übungen: Arme strecken, Hände kreisen, Zehen bewegen.
Die Tochter zählt laut mit, spielt manchmal Musik dazu. Es dauert nur fünf Minuten – aber es bringt gute Laune und ein Gefühl von „Ich kann noch was!“
